Mein Zimmer

2 Nov

Auf diesen Beitrag freue ich mich schon lange!
Doch ich wollte etwas warten, bis ich mich richtig eingerichtet habe und zwar so, dass ich mich vollkommen wohl fühle. Und ich glaube, dass nun der richtige Zeitpunkt gekommen ist. :)

Ich wohne im Wohnheim der Sprachschule. Ich habe zwar ein Doppelzimmer bezahlt, aber da es kein weiteres deutsches Mädchen gibt, wohne ich allein. Und da bin ich echt froh, denn das Zimmer ist echt klein! Aber ich bin super zufrieden und will mich auch gar nicht beschweren.
Schon in Deutschland war es so, dass ich immer viel Spaß hatte Zimmer einzurichten, besonders natürlich mein Zimmer. Ich versuche besonders auf kleine Details zu achten, für eine schöne Atmosphäre. Dazu gehören z.B. Poster, Bilder und andere Kleinigkeiten.

Ich muss sagen, dass mir das Zimmer wie es jetzt ist gefällt und dass es sich in dem Jahr sicherlich auch noch weiter verändern wird, da ich immer wieder neue Kleinigkeiten dazu stellen werde.

Fangen wir mit dem Eingang an. Ich wohne in der zweiten Etage. Ich habe einen Ausblick auf 2 Familienhäuser, und morgens sehe ich sogar den Kindergartenbusankommen, der die Kinder des einen Hauses abholt. Total süß, das die Kinder von der Kindergärtnerin im Bus abgeholt werden und alle dann zusammen zum Kindergarten fahren!
Außerdem ist Chayashinden, da wo ich wohne, ein komplettes Dorf. Es gibt hier eigentlich nur Felder.



Wenn ich reinkomme, werden erst Mal die Schuhe ausgezogen. In Deutschland habe ich auch im Haus oft Schuhe getragen und das war echt eine Umstellung. Aber ich versuche mich umzugewöhnen.



Rechts befindet sich das Bad. Und das ist wirklich interessant! Die Badewanne ist erst Mal richtig japanisch! Klein und kurz, dafür aber hoch! Finde ich toll! Die Tür sieht wie die einer Dusche aus.
Da die Japaner sich vor dem Baden gehen zuerst waschen, das heißt, VOR der Badewanne, ist dies auch eine Duschtür. Leider ist mein Zimmer sehr klein, weshalb die Toilette quasi mitten im Waschbereich steht. Auf der anderen Seite des Campus stehen weitere, teurere Wohnungen: Einzelzimmer. Dort gibt es separat eine Toilette. Trotzdem gehe ich wie gewohnt in der Badewanne duschen.





Gegenüber vom Bad befindet sich meine kleine Küche. Es war am Anfang leider ziemlich dreckig hier, das Geschirr, die Pfannen und Töpfe habe ich weggestellt und werde ich auch niemals benutzen. Ich habe mir im 100 Yen Shop selbst Geschirr, Tassen, Besteck, Pfanne und Topf besorgt. Die Küche habe ich dann auch noch ein wenig geputzt.
Leider muss man hier mit Gas kochen, was für mich sehr ungewohnt ist. Erst den Gashahn aufdrehen und am Ende nicht vergessen, ihn wieder zuzudrehen. Beim ersten Kochversuch hatte ich die Flammen überhaupt nicht unter Kontrolle und das machte mir echt Angst. Deswegen habe ich mich auch nicht mehr ran getraut und habe die Küche so gut wie nie benutzt. Jetzt will ich es aber öfters wagen und koche Rührei und so, halt so Kleinigkeiten.
Außerdem habe ich hier noch einen Kühlschrank, eine Mikrowelle und einen Reiskocher. Achja, nicht zu vergessen meine eigene Waschmaschine!






Mein Schrank ist wirklich groß! Aber man sollte bedenken, dass dieses Zimmer eigentlich ein Doppelzimmer ist! Zwei Mädchen, ein Schrank in dieser Größe …


Das Bett ist eine Sache für sich! Als ich am ersten Tag hier ankam, schmiss ich mich aufs Bett … doch es gab leider nicht nach. Man schläft quasi komplett auf Holz, ohne Lattenroste die nachgeben oder so. Das war eine Umstellung! Die Matratze, wenn man das so nennen kann, ist gerade mal 5 cm dünn. Am Anfang tat mir alles weh! So langsam habe ich mich dran gewöhnt.

Kommen wir zu meinem Lieblingsort! Mein Schreibtisch. Am Schreibtisch verbringe ich die meiste Zeit des Tages. Also ist es dort auch am gemütlichsten Eingerichtet.

Alles in allen gefällt mir das Zimmer! Leider waren die Küche und das Geschirr wirklich dreckig und ich frage mich, wie man das übergeben konnte. Aber das Problem hat sich ja schnell geklärt.

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3 Antworten to “Mein Zimmer”

  1. Anne-Susann 2. November 2012 um 14:44 #

    Sieht super aus! Nach einem Jahr wird wahrscheinlich keine Tapete mehr zu sehen sein ;) Dass mit der Matratze ist ärgerlich, aber dafür verbringst du weniger Zeit im Bett. Was machen eigentlich die Blatta orientalis? Sind nochmals welche aufgetaucht?
    Jaja, die Schuhe ausziehen, ein angenehmer Brauch – ich verstehe eh nicht, warum in Deutschland so viele die „dreckschen“ Straßenschuhe zu Haus tragen…. uund P.S. Süße Giraffe ;)
    Deine Anne-Susann

  2. nihontim 4. November 2012 um 16:54 #

    Find’s klasse, dass du dich so schnell eingelebt hast und deine Deko lässt es echt gemütlich wirken!
    Freue mich schon sehr auf die nächsten Einträge und wünsche dir weiterhin viel Spaß,

    Tim :)

  3. Christiane 8. November 2012 um 19:24 #

    Hey, ich erkenne schon, Willeke und Carina Schmuck lässt grüßen. Eine kleine Erinnerung an uns. Vermisse allerdings unser Foto. ;-)Schön, dass du dich gut eingekebt hast. Freue mich auf weitere Einträge

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